Der Automodell-Rennsport teilt sich in zwei Sektionen auf.
Der AMC befaßt sich nur mit elektrogetriebenen Fahrzeugen. Die Fahrzeuge sind als Baukasten im Handel erhältlich.
Die Preise gehen von ca. 60 Euro bis 500 Euro.
Ein gutes neues Wettbewerbsfahrzeug ist für 250 Euro zu kaufen.
Die Wettbewerbsfahrzeuge sind teilweise aus modernsten Baustoffen hergestellt, wie z.B. Kohlefaser, Kohlefaser-Verbundstoffen, Titan, Teflon etc.
Die Fahrzeuge bieten eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, um ein optimales Setup für die jeweilige Rennstrecke, Wetter und Untergrund zu finden.
So gibt es z.B. für die Öldruckstoßdämpfer ca. 10 verschiedene Öle, 8 verschiedene Federn und unzählige Aufhängungspunkte um die Achsgeometrie zu verändern.
Die Steuerelektronik ist immer auf dem neusten Stand der Technik. So sind die Fahrtenregler heute im Stande, Ströme von über 100 Ampere zu verarbeiten.
Diese Regler sind einstellbar auf verschiedene Gegebenheiten, z.B. sanftes Anfahren (um ein rutschen des Fahrzeug zu vermeiden), Einstellung für die höchste Stromabgabe um stromsparendes Fahren zu ermöglichen, usw.
Die heutigen Regler haben nur noch die Größe einer Streichholzschachtel.
Die Hochleistungsmotoren werden alle von Hand gewickelt. Die Motoren drehen ohne Last bis zu 46.000 Umdrehungen pro Minute und beschleunigen die Fahrzeuge im Wettbewerbsbetrieb bis zu 80 km/h. Der Weltrekord liegt bei über 130 km/h. Es werden aber auch in einigen Klasse sogenannte Standardmotoren gefahren. Diese Motoren zeigen untereinander dann nahezu identische Leistungen, so dass es dann nur noch auf die Fahrzeugabstimmung und den Fahrer ankommt.
Ein wichtiger Gesichtspunkt sind natürlich die Akkus. Durch die ständige verbesserte Kapazität, sind erst die vorgenannten Leistungen möglich geworden. Zu guter letzt gehört natürlich auch eine Fernsteueranlage dazu. Diese gibt es in zwei Ausführungen; als Knüppelsteuerung und als Drehknopfsteuerung.
Wie man aus dem oben gesagten entnehmen kann, werden die Fahrzeuge wie im großen Rennsport vorbereitet, bevor sie an den Start gestellt werden und dann kommt es nur noch auf das fahrerische Können an, um einen guten Platz, bzw. den Sieg zu erringen. Als Einstieg reicht oftmals ein gutes Gebrauchtes Equipment, wie es auch in vielen Vereinen angeboten wird.